Philharmoniker erinnern an "Hochfelder Jung" Lixenfeld

Rheinische Post vom 16.11.2016 - Ingo Hoddick

Foto: Heinz Pischke/ZZB
Foto: Heinz Pischke/ZZB

Wenn die Duisburger Philharmoniker an den 30. Todestag (am 30. November) eines Duisburger Liedermachers erinnern, dann muss dahinter eine gewisse Qualität stecken. Im Festsaal des Wyndham Hotels Duisburger Hof ehrten jetzt Florian Simson (Tenor), Christiane Schwarz (Violine), Wolfgang Schindler (Violoncello), Dirk Wedmann (Klavier) und Friedmann Dressler (Moderation) Matthias Lixenfeld (1899-1986).

Im Hauptberuf war Lixenfeld Konstrukteur bei der DEMAG, und manche seiner technischen Zeichnungen sorgten für Verwirrung, weil er am Rand musikalische Einfälle notiert hatte. Seine eigentliche Begabung und Berufung fand er aber als Komponist von karnevalistischen und kabarettistischen Liedern, als Zauberkünstler "Lixerni" und später als Rosenzüchter. Manche seiner Lieder sind in alter Duisburger Mundart verfasst, zum Beispiel "Op min old Duisburg lott ek nex komme" oder "Stadt Duisburg kregt en Zoo met Aape dren", was den in Langenfeld aufgewachsenen gebürtigen Bayern Simson und den gebürtigen Sachsen Dressler nach eigener Aussage gehörig ins Schwitzen brachte.

Fast jede Duisburger Karnevalsgarde hat einen Regimentsmarsch von Lixenfeld, aber er beherrschte auch die leisen Töne, hier zu hören in einem Schlaflied. Besonders witzig wirkte die "Hamsterfahrt", was sich zum einen auf die schwierige Versorgungslage nach dem Zweiten Weltkrieg bezieht, zum anderen aber bekannte Liedmelodien sammelt, nach dem Motto "Das Hamstern ist des Bürgers Lust". Matthias Lixenfeld war an diesem Abend sehr lebendig.

Zwei besondere Veranstaltungen hat die Rheinhauser Bücherinsel geplant. Rheinhausen gestern und heute - Wie sah Rheinhausen früher aus, wie haben sich Standorte im Laufe vieler Jahre verändert? Mit dem Bildband „Rheinhausen- früher und heute“ aus dem Sutton Verlag bekommen Rheinhauser die Gelegenheit, sich einmal mehr mit der Rheinhauser Geschichte zu beschäftigen. Am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr, wird Harald Molder von der Duisburger Zeitzeugenbörse in der Rheinhauser Bezirksbibliothek am der Händelstraße 6 das Buch vorstellen und viele zum Teil bisher unveröffentlichte Fotos zeigen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, die Bücherinsel Rheinhausen wird an diesem Abend mit einem Büchertisch vertreten sein.

Ein Blick in die Geschichte | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/ein-blick-in-die-geschichte-aimp-id11178196.html#plx585613110

Die Bücher der ZeitZeugenBörse im Sutton Verlag:

 

 

Duisburg 100 Jahre in Bildern (Mai 2019)

 

Duisburg-Neuenkamp und Kaßlerfeld in alten Bildern (Februar 2019)

 

Laar, Beeck, Beecker-
werth in historischen Fotografien (2017)

Die Duisburger Eisen-bahnen in alten Foto-
grafien (2017)

Duisburger Zechen in historischen Fotografien
(2016)

Walsum in historischen Fotografien (2016)

 

Duisburg-Ruhrort in alten Fotografien (2016)

Zeitsprünge:
Rheinhausen (2015)

Duisburg-Hochfeld und das Dellviertel (2015)

Duisburg-Homberg und -Hochheide (2015)

 

Duisburg-Meiderich (2014)

Zeitsprünge: Duisburg-Süd (2014)

 

Duisburger Hütten- werke (2014)

Die Duisburger Straßenbahn (2014)

 

Duisburg-Neudorf (2013)


Zeitsprünge: Alt-Duisburg (2013)

 
Rheinhausen (2013)

 

Duisburg im Bombenhagel (2012)

 
Duisburg-Duissern (2012)

 

Alte Gaststätten und Cafés (2012)

Duisburg-Großenbaum  und Rahm (2011)