Nostalgischer Rückblick auf Bergbauzeiten

WAZ vom 02.12.2016 - Volker Poley

Das neue Buch der Zeitzeugenbörse gilt „Duisburg-Ruhrort in alten Fotografien“. Es ist ein Schatz mit vielen Bildern, Informationen und einer Chronik auf 120 Seiten.

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Zeitzeugenbörse stellt Buch über die Duisburger Zechen vor. Eindrucksvolle Fotos und Postkarten aus den großen Zeiten der Ruhrkohle. Aber auch die Kohlenkrise ist ein Thema

Rechtzeitig vor Weihnachten stellte die Duisburger Zeitzeugenbörse ihren 16. Bildband vor. Harald Molder und seine Mitstreiter präsentieren mit dem Fotoband „Zechen in Duisburg“ wieder ein starkes Stück Stadt- und Industriegeschichte. In den letzten acht Monaten hat man rund 1200 historische Ansichten, Postkarten und Fotos gesichtet, aus denen dann 160 für den Band ausgewählt wurden.

Dabei konnte man auf öffentliche und private Sammlungen zurückgreifen. Aber auch Zufälle sorgen für das eine oder andere „Schnäppchen“. Eine wesentliche Rolle spielt in dem Zusammenhang der unermüdliche Zeitzeugen-Sammler Reinhold Stausberg, der auf Flohmärkten im In- und Ausland immer wieder fündig wird.

Die Autoren lassen den Betrachter mit den Fotos nicht allein, jede Ansicht wird von fundierten Informationen begleitet, die einen tieferen Einblick in die Ära des Bergbaus unserer Stadt vermitteln. Überraschendes wird dem Leser direkt zu Beginn geboten. Dort ist eine Karte mit Grubenfeldern der Bergbaugesellschaft „Neu-Duisburg“ aus der Zeit um 1850 zu sehen, in denen unter anderem Abbaufelder in Neudorf und Hochfeld nachgewiesen werden. Molder zum Standort der Neudorfer Zeche: „Das war der Bereich zwischen Bahnhof und Lotharstraße.“ Auf die frühere - offensichtlich nicht sehr ergiebige - Bergbauvergangenheit des damals ländlichen Neudorf wies viele Jahre auch die dortige Zechenstraße hin, die erst 1935 in Memelstraße umbenannt wurde.

Mit Beginn der Industrialisierung wurde die Kohleförderung unabdingbar für die Großunternehmen der Region. In Hamborn begann die Gewerkschaft Deutscher Kaiser um 1870 mit der industriellen Kohleförderung. Im Laufe der Jahre prägten, wie dem Bildband zu entnehmen ist, weitere Zechen wie die Gewerkschaft Friedrich Thyssen, die Zechen Neumühl, Rheinpreußen, Diergardt, Mevissen und weitere mit ihren Schachtanlagen maßgeblich das Bild des sich rasch entwickelnden industriellen Duisburgs. Das Buch lässt auch die Besetzung des Ruhrgebiets und die Kriegszeiten nicht aus.

Das harte Leben unter Tage wird genauso dokumentiert wie die Sitten und Gebräuche der Bergleute und das Leben in den Zechenkolonien. Bewegend sind die Aufnahmen vom Ende des Bergbaus. Die Kohlekrise in den 1960-er Jahren führte zum Zechensterben, bei dem viele Kumpel ihren Arbeitsplatz verloren. 2008 schloss die letzte Zeche auf Duisburger Stadtgebiet: Walsum. Gepflegt werden aber noch bergmännische Traditionen. Das macht auch Walter Kirch, der als junger Mann auf der Schachtanlage Westende angefangen hat. Später arbeitete er auf anderen Zechen, und mit 50 durfte der heute 72-Jährige in Rente gehen, seine Arbeitskraft wurde unter Tage nicht mehr gebraucht.

Heute singt Kirch im Bergmannschor und pflegt daheim seine Sammlung alter Grubenlampen. Bei der Buchvorstellung, so der Ex-Bergmann, seien "viele Erinnerungen wach geworden".


Weitere Bücher mit historischen Bildern geplant

■ Das Buch der Zeitzeugenbörse Duisburg ist im Sutton-Verlag erschienen (ISBN: 978-3-95400-747-9) und hat 128 Seiten mit rund 160 Abbildungen. Der Preis beträgt 19,99 Euro. Vor Weihnachten ist die Zeitzeugenbörse mit einem Verkaufsstand auf dem Wintermarkt auf der Münzstraße präsent.

■ Im Frühjahr erscheint der Band „Duisburger Eisenbahnen“. In Planung: Bücher über Laar und Beeck, Neuenkamp und Kaßlerfeld sowie Alsum und Bruckhausen.

Zwei besondere Veranstaltungen hat die Rheinhauser Bücherinsel geplant. Rheinhausen gestern und heute - Wie sah Rheinhausen früher aus, wie haben sich Standorte im Laufe vieler Jahre verändert? Mit dem Bildband „Rheinhausen- früher und heute“ aus dem Sutton Verlag bekommen Rheinhauser die Gelegenheit, sich einmal mehr mit der Rheinhauser Geschichte zu beschäftigen. Am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr, wird Harald Molder von der Duisburger Zeitzeugenbörse in der Rheinhauser Bezirksbibliothek am der Händelstraße 6 das Buch vorstellen und viele zum Teil bisher unveröffentlichte Fotos zeigen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, die Bücherinsel Rheinhausen wird an diesem Abend mit einem Büchertisch vertreten sein.

Ein Blick in die Geschichte | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Die Bücher der ZeitZeugenBörse im Sutton Verlag:

 

 

Duisburg 100 Jahre in Bildern (Mai 2019)

 

Duisburg-Neuenkamp und Kaßlerfeld in alten Bildern (Februar 2019)

 

Laar, Beeck, Beecker-
werth in historischen Fotografien (2017)

Die Duisburger Eisen-bahnen in alten Foto-
grafien (2017)

Duisburger Zechen in historischen Fotografien
(2016)

Walsum in historischen Fotografien (2016)

 

Duisburg-Ruhrort in alten Fotografien (2016)

Zeitsprünge:
Rheinhausen (2015)

Duisburg-Hochfeld und das Dellviertel (2015)

Duisburg-Homberg und -Hochheide (2015)

 

Duisburg-Meiderich (2014)

Zeitsprünge: Duisburg-Süd (2014)

 

Duisburger Hütten- werke (2014)

Die Duisburger Straßenbahn (2014)

 

Duisburg-Neudorf (2013)


Zeitsprünge: Alt-Duisburg (2013)

 
Rheinhausen (2013)

 

Duisburg im Bombenhagel (2012)

 
Duisburg-Duissern (2012)

 

Alte Gaststätten und Cafés (2012)

Duisburg-Großenbaum  und Rahm (2011)