Neues Buch "Duisburg-Hochfeld und das Dellviertel" der ZZB

ZZB vom 10.06.2015 - Heinz Pischke (Text & Fotos)

Nur gut eine Woche nach dem Homberg-Buch präsentierte die ZeitZeugenBörse Duisburg ihr nächstes Buch: Duisburg-Hochfeld und das Dellviertel. Im Herzen Hochfelds, in der Pauluskirche, trafen sich mehr als 60 Interessierte, um einen Einblick in das neue Buch zu bekommen, das Harald Molder, Vorsitzender der ZeitZeugenBörse Duisburg, gewohnt souverän vorstellte. Zuerst aber gedachte er dem vor wenigen Tagen verstorbenen Alt-Bürgermeister Heinz Pletziger, der sich als Hochfelder Jung auf die Buchvorstellung gefreut hatte.

Auf uralten Privatfotografien und historischen Postkarten lies Molder die Vergangenheit der Duisburger Stadtteile Hochfeld und Dellviertel, dem früheren Papendell, wieder lebendig werden. Zu sehen sind Firmen und Geschäfte, Gaststätten und Cafés, Kirchen und Schulen, Menschen, Vereine, Ereignisse und Begebenheiten, kurz ein Gesamtüberblick über das alte Hochfeld und das frühere Dellviertel. Komplettiert werden die Fotos durch einen alten Übersichtsplan aus Hochfeld und der Papendell.

Beim Kapitel "Menschen, Vereine, Vereinigungen" wird auch der Hochfelder Komponist und Karnevalist Matthias Lixenfeld vorgestellt, dessen künstlerisches Erbe von der ZZB verwaltet wird. Harald Molder sang mit Klavierbegleitung die Hochfelder Serenade, eins der schönsten Lieder Lixenfelds. Erstaunlich war, dass der Pianist erst 2 Tage vorher die Noten bekommen hatte und das Lied perfekt spielte.

 

1) Örgeswo en Hochfeld steht jetz en Kamin,
boh, wat eß dä hoch, ma kann ohm sehr wit siehn.

Awer wenn et duster weed, ek frag: wat dann?

Gonn van selws drei Reihe roe Lämpkes ahn.

Seit dä nun gebaut eß, weiht en andre Wend,

Kin Atömke Stoff ma mehr en Hochfeld fend.

Propper send die Strote, dä Hemmel blau on klor,

wie et an de Reviera niemols wor!

 

Jo, jo, en Hochfeld, do weiht en Löfke,

Jo, jo, en Hochfeld, do eß en Döfke.

Jo, jo, en Hochfeld, do hölt mer't ut,

Wi make nächstens noch en Kurort drut!

 

2) Op de Immendal wod "Goldene" gefiert,

On dat Paar von alle Sie gratuliert.

Sälws dä neue "Ober" kom tum Hochtidsdag,

Hätt die Twe sogar en Sparbuk metgebrach.

Seeling ment verwondert: "Chi sid so gesond,

Grad als kömpt Chi gestre ers ut Bad Pyrmond!".

Do hätt öhm dä Olde eine eingeschött,

Lach sich schief on zeig en Richtung Koperhött!

 

Jo, jo, en Hochfeld...

 

3) Dä "Verkehrsminister" Brendow merkte dat,

Propagiert: "Am Rhin send wi di Fremdenstadt!".

On de Sonderzüg, di rassle nur so ren;

Denn die ganze Menschheit well no Hochfeld hen!

An de "Petrikull" zeigt lachend hä die Stell:

"Hier entsteht demnächst das neue Kurhotel!".

On am Kaiserberg? - de Villas stond bold läg,

Weil doch Hochfeld noch en bäter Veedel kreg!

 

Jo, jo, en Hochfeld...

 

Die Bücher der ZeitZeugenBörse im Sutton Verlag:

 

 

Duisburg 100 Jahre in Bildern (Mai 2019)

 

Duisburg-Neuenkamp und Kaßlerfeld in alten Bildern (Februar 2019)

 

Laar, Beeck, Beecker-
werth in historischen Fotografien (2017)

Die Duisburger Eisen-bahnen in alten Foto-
grafien (2017)

Duisburger Zechen in historischen Fotografien
(2016)

Walsum in historischen Fotografien (2016)

 

Duisburg-Ruhrort in alten Fotografien (2016)

Zeitsprünge:
Rheinhausen (2015)

Duisburg-Hochfeld und das Dellviertel (2015)

Duisburg-Homberg und -Hochheide (2015)

 

Duisburg-Meiderich (2014)

Zeitsprünge: Duisburg-Süd (2014)

 

Duisburger Hütten- werke (2014)

Die Duisburger Straßenbahn (2014)

 

Duisburg-Neudorf (2013)


Zeitsprünge: Alt-Duisburg (2013)

 
Rheinhausen (2013)

 

Duisburg im Bombenhagel (2012)

 
Duisburg-Duissern (2012)

 

Alte Gaststätten und Cafés (2012)

Duisburg-Großenbaum  und Rahm (2011)