Päpermünzmarie / Pfefferminzmariechen

Das Pfefferminzmariechen, oder wie der Duisburger sagte „Päpermünzmarie“, hieß eigentlich Maria Thyron und wurde 1872 geboren. Sie wuchs ohne Eltern auf und hatte viel Schabernack zu erdulden. Jeden Abend zog sie, fast ärmlich gekleidet aber stets sauber und mit einer weißen Schürze, durch die Lokale der Stadt. Außer  ihrem Puppenwagen mit wohl einem halben Dutzend Puppen, mit denen sie sich stundenlang unterhalten konnte, hatte sie auch immer ihren „Bauchladen“ mit Pfefferminzrollen dabei. Egal ob elegantes Etablissement oder Altstadtkneipe, immer bot sie ihre Pfefferminzrollen zum Kauf an - große zu 15 und kleine zu 10 Pfennigen. Und es gab kaum jemanden, der ihr nicht wenigstens eine Rolle abkaufte.

 

 

Zwei Wochen nach ihrem 80. Geburtstag starb sie in einem Altenheim. Matthias Lixenfeld schrieb auch über sie ein Lied: "Marieche, dunn mich doch en Rölleke".

Die Bücher der ZeitZeugenBörse im Sutton Verlag:

 


Duisburg-Neuenkamp und Kaßlerfeld in alten Bildern (Juli 2018)

 

Laar, Beeck, Beecker-
werth in historischen Fotografien (2017)

Die Duisburger Eisen-bahnen in alten Foto-
grafien (2017)

Duisburger Zechen in historischen Fotografien
(2016)

Walsum in historischen Fotografien (2016)

 

Duisburg-Ruhrort in alten Fotografien (2016)

Zeitsprünge:
Rheinhausen (2015)

Duisburg-Hochfeld und das Dellviertel (2015)

Duisburg-Homberg und -Hochheide (2015)

 

Duisburg-Meiderich (2014)

Zeitsprünge: Duisburg-Süd (2014)

 

Duisburger Hütten- werke (2014)

Die Duisburger Straßenbahn (2014)

 

Duisburg-Neudorf (2013)


Zeitsprünge: Alt-Duisburg (2013)

 
Rheinhausen (2013)

 

Duisburg im Bombenhagel (2012)

 
Duisburg-Duissern (2012)

 

Alte Gaststätten und Cafés (2012)

Duisburg-Großenbaum  und Rahm (2011)